Donnerstag, 22. Juni 2017

Das 340. Montagsspielen mit Valletta und 2x Kingdomino


Na dann … wollen wir mal wieder eins von Hans-im-Glücks Dickschiffen ausprobieren. Das letzte – FIRST CLASS – hatte hier nur einen kurzen Auftritt, obwohl wir Loser doch eigentlich eine Revanche gefordert haben. Aber irgendwie hatte dann doch niemand mehr Verlangen nach dieser Light- bzw. Kartenspielversion von RUSSIAN RAILROADS. Das Spiel versorgte alle und jeden mit Punkten für alles und jedes. Das hat es mir vergällt, es nochmals hier auf den Tisch zu bringen. Dann schon lieber VALLETTA, ist wieder einmal ein Spiel von Stefan Dorra. Der Herr müsste mal sein Portrait auf der Schachtelrückseite ändern. Da sieht mir Herr Dorra doch viel zu jung aus... So jung wie ich.

Aber wir kümmern uns heute um Malta im Groben und um die Hauptstadt VALLETTA im Kleinen. Der Stadtplan von VALLETTA besteht aus Kartenvierteln. Entlang der Marschroute von Jean de la Valette liegen rechts und links zwei Reihen mit jeweils fünf Karten. Die können wir alle kaufen, gegen Geld und Rohstoffe. Wer eine Karte erwirbt, baut darauf ein Häuschen und bekommt dafür am Ende Punkte und sofort einen neuen, stärkeren, effizienteren Arbeiter in sein Kartendeck.

Die Konsequenz daraus: Man muss die Auslage lesen. Welche Arbeiter passen zu welchen Gebäuden? Welche Rohstoffmaschinen lassen sich aufbauen? Wofür gibt’s am Ende viele Punkte, und was muss ich dafür tun? Alles Fragen, die in der Erstpartie nicht auf Anhieb zu beantworten sind. Wir sind aber trotzdem angefixt. Astrid mehr als ich, schließlich gewinnt sie souverän mit 82 gegen 61 Punkte. Beim nächsten Mal habe ich VALLETTA besser im Griff! Gerne wieder gegen Astrid. Wir sind uns einig, dass VALLETTA gerade zu zweit ein spannender Wettstreit ist.

Zum Abschluss noch einen Absacker. Nicht NMBR9, sondern dessen direkter Konkurrent KINGDOMINO. Ist tatsächlich ein Domino, nur die Auswahl der Dominopappplättchen macht einen gewissen Reiz aus. Wer tendenziell schlechtere Dominos nimmt, hat für die nächste Runde die erste Wahl unter vier neuen Dominos. Wir setzen jeder zwei Meeple auf vier Dominos ein, die dem Wert der Dominorückseite entsprechend geordnet sind. Die mit den Kronen haben einen höheren Wert, sowohl in der Punktabrechung als auch auf der Rückseite. Kronen sind der Multiplikator für die zusammenhängenden Felder desselben Gebiets. Windmühlen mit drei Kronen mal sechs Weizenfeldern sind schon satte 18 Punkte.


KINGDOMINO ist wegen des geschickten, aber auch altbekannten Auswahlmechanismus nicht ganz so solitär wie NMBR9. Im Grunde ist KINGDOMINO nur 'ne gute redaktionelle Überarbeitung eines Klassikers. Reicht das zum Spiel des Jahres 2017? Uns reicht nicht eine, wir spielen glatt zwei Partien. Klar, die topologische Komponente spielt mir zu, ich gewinne beide Partien, die erste mit 11, die zweite nur noch mit vier Punkten Vorsprung. Wir merken: Die Landschaften auf den Dominos sind nicht gleich verteilt. Hätten wir auch in der Regel nachlesen können … hammwa abbanich. Jedenfalls nicht vor der Partie, da haben wir auch überlesen, dass wir statt der üblichen 5x5 eine 7x7-Auslage hätten legen können, dann wären alle Dominos aus dem etwas zu kleinen Sack gekommen.

Das 340. Montagsspielen am 29.05.2017 (15/2017)

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