Montag, 30. September 2013

Das Ende aller Illusionen

Während der Internationalen Spieletage in Essen ist die Versuchung immer immens. So viele tolle neue Spiele mit so vielen interessanten Themen und Herausforderungen. Da konnte ich so manches Mal nicht widerstehen. Nicht nur die Schnäppchen von den Heidelbergern und den anderen „Billiganbietern“ habe ich nach Hause geschleppt, auch richtig anspruchsvolle Spiele. Eben die Schwergewichte, die zu spielen Zeit und Energie kosten. Alles Spiele noch über den Mittelgewichten, die ich sonst üblicherweise spiele.
Und schon bin ich bei den Illusionen. Es macht wirklich keinen Sinn, Spiele einzukaufen, für die ich keine oder zu wenige Mitspieler habe. Wann kommt so ein Schwergewicht schon mal auf den Tisch? Was ich liebend gerne spielen würde, findet ja nicht unbedingt die Gnade meiner Mitspieler. Außerdem besitze ich ja bereits wegen meiner Illusionen schon jede Menge ungespielte Spiele dieses Kalibers. Schließlich will ich mir meine Mitspieler nicht passend zu den Spielen aussuchen, sondern mit meinen Mitspielern passende Spiele spielen. Da kann ich mir weitere Zukäufe echt klemmen. Mach' ich auch … ganz bestimmt … bis auf ein, vielleicht zwei Spiele. Soll ich wirklich? Das Thema ist zu verlockend, schließlich liegt meiner Familie „Kohle“ in gewisser Hinsicht im Blut. Wer aus dem Ruhrgebiet stammt, kann nicht anders … als zwei Spiele ganz gewiss zu kaufen. Illusionen kann man auch ignorieren.

Dienstag, 24. September 2013

Das 57. Großspielen am 03.09.2013

Was machen wir nach den Sommerferien? Nach fast zwei Monaten ohne Großspielen? Wir spielen natürlich nicht dieses japanische Spiel … auf keinen Fall. Wär’ ja auch zu anstrengend, schließlich will ich meine Mitspieler nach der langen Sommerpause nicht mit sehr speziellen Spielen quälen. Ich steige also hinab in meinen Keller. Kein Spielekeller, sondern ein Keller voller Spiele, da wo meine Sammlung (langsam zwar, aber immer noch) wächst. Will dort was Passendes suchen. Aber warum bin ich unten? Im Keller lagern zwar jede Menge Spiele, aber eher jene, die ich schon lange nicht mehr gespielt habe. Warum also in den Keller? Und was wählen?
Ich bin unentschlossen, aber da steht ja SINNSENS im Regal! Kommt mir bekannt vor, also kommt's auch mit nach oben. Zwei Mannschaften, die einem Mitglied ihres Teams Wort für Wort einen Begriff erklären müssen. Nur leider sind sich die aufeinanderfolgenden Ein-Wort-Sprecher nicht im klaren, wie was Wort für Wort in dem Satz folgen soll. SINNSENS kommt mir so bekannt vor. Hatten wir's schon mal auf dem Tisch? Glaub schon, nur im Keller wusste ich von nichts mehr. Macht ja nix, wir haben trotzdem gelacht. Besonders natürlich, wenn die gegnerische Mannschaft mal wieder ganz, ganz unglücklich einen Satz angefangen hat …
Und weil wir schon Bekanntes spielen, kommen auch wieder unsere altbekannten Gassenhauer FLASH und SPONTAN auf den Tisch. Diese beiden Spiele liefern doch immer wieder Offenbarungen, wer wie tickt und wer mit wem harmoniert. Das müssen nicht immer Pärchen sein.
Und fürs nächste Mal gleich die bekannte Drohung: Wir spielen dann bestimmt das japanische Spiel, wartet ja schon zwei Jahre auf seinen Einsatz … und kommt auch gar nicht aus dem Keller.

Heute spielen Susanne, Jürgen, Martina, Betty, Andrea, Diane, Martin, Inga und ich.

Donnerstag, 19. September 2013

+ Libertalia von Marabunta - Vertrieb bei Asmodee

Paolo Mori: LIBERTALIA für 2 bis 6 Personen bei Marabunta im Vertrieb bei Asmodee mit Illustrationen von Benjamin Carré und Stéphane Gantiez

Bin ich blöd? Ich finde nirgendwo Angaben über die Spieleranzahl, weder auf der Schachtel noch in der Regel. Gut, es ist Material für bis zu sechs Spielern dabei, aber geht’s auch zu zweit? Ist heute egal, denn wir sind ja zu dritt.
Piraten sind also ein missgünstiges Volk, gönnen ihren Mitpiraten nicht die Butter aufs Brot. So gesehen nichts Neues. Wir beharken uns deshalb nach Kräften. Nehmen uns hier und da was weg, meucheln Piraten.

Dienstag, 17. September 2013

Das 225. Montagsspielen (11/2013) am 02.09.2013 mit Libertalia und Augustus


Sind wir auf der Höhe der Zeit? Ich glaub' ja nicht, aber es muss ja auch nicht sein, dass wir alles schon gespielt, alles schon erlebt und alles schon abgehakt haben. Trotzdem, wir müssen noch zwei wichtige Spiele aufholen: AUGUSTUS und LIBERTALIA sind heute dran. Nix ist mit älteren Spielen für die Zeit zwischen den Spielejahrgängen, obwohl wir da eine Menge guter Spiele zur Verfügung hätten. Wir spielen heute zwei Pflichtspiele, von denen es eines auf die Nominierungs- und das andere auf die Empfehlungsliste der Jury geschafft hat. Ist ja mal gut, dass wir nicht enttäuscht werden.
Über das flotte AUGUSTUS habe ich ja schon eine Rezension verfasst. Weil's so gut läuft und nur wenig Zeit kostet, spielen wir es glatt zwei Mal. Kommt ja sonst nicht so oft vor. Hab's über die Ferien gerne gespielt, deshalb kann ich's flüssig erklären. Ist ja auch die Version mit der aktualisierten Regel. War die erste Regelversion wirklich schlecht? Ich find' diese Regelversion nicht besonders übersichtlich mit ihren Pfeilen hierhin und dorthin. Kann man besser strukturieren.
LIBERTALIA ist schon ein anderes Kaliber, viel direkter, viel Hauen und Stechen. So waren halt die alten Piraten, „Fluch der Karibik“ hat's doch bewiesen. Der Piratenkampf ist auf jeden Fall ein interessantes, gut komponiertes Kartenspiel. Natürlich ist die Schachtel viel zu groß, aber nicht so sehr überdimensioniert wie die von AUGUSTUS. Die Ersteinschätzung ist aber trotzdem eher verhalten ausgefallen. Weder Tom noch Michael würden sich das Spiel zulegen.
Beide Spiele sind übrigens von Paolo Mori. Der Mann hat doch tatsächlich sich selbst mit beiden Spielen Konkurrenz gemacht. Wie der Feld, der drei Spiele zeitgleich ins Rennen schickt. Tja, wahrscheinlich ist Mori sehr stolz auf seinen diesjährigen Erfolg oder grämt er sich um den verlorenen roten Pöppel?

Michael war wieder unterwegs und hat uns aus dem Urlaub einen Likör mitgebracht. Wie er schmeckt, steht wie immer im

Dienstag, 10. September 2013

Rezension: Augustus von Hurrican, Vertrieb bei Asmodee

Paolo Mori: AUGUSTUS für 2-6 Mitspieler bei Hurrican 2013 im Vertrieb bei Asmodee, Grafik von Vincent Dutrait

Thema: Ich liebe Themen rund um Rom und das Mittelmeer. Hier ist das aber nur ein schöner Fake, denn eigentlich spielen wir so was wie: Eine Zahl kommt aus dem Sack und jeder, der die Zahl hat, markiert das Feld auf einer seiner Karten. Ich komm' jetzt gerade nicht auf den Namen … spielt man aber besonders häufig in England … da gibt’s auch diese Hallen ...
Optik: Römisch halt, vielleicht ein bisschen überfrachtet, besonders die Regel mit ihren vielen Pfeilen, die auf irgendwas an anderer Stelle verweisen. Find' ich ja ein bisschen zu viel des Guten. Und diese Regel nimmt als Riesenleporello am Tisch einfach zu viel Platz weg. Gut, dass man sie nicht so häufig zur Hand nehmen muss.

Donnerstag, 5. September 2013

Rezension: Just in time von Ravensburger

Günter Burkhardt: JUST IN TIME für 2-4 Mitspieler bei Ravensburger 2013, Design von studio elfenbein, DE Ravensburger und KniffDesign (Spielregel)

Thema: Hat UBONGO ein Thema? Oder FITS? Braucht dann JUST IN TIME ein Thema?
Optik: Ich könnte mich darüber aufkröpfen, dass die Spiele- und die Wertungstafel viel zu dünn sind. Muss ich aber eigentlich gar nicht, denn spielbar ist es auch mit dünner Pappe. Außerdem: Das Material ist funktional genug, als mich so etwas stören würde. Also erst gar kein Klagen auf allerhöchstem Niveau. Wobei, die Pappen von UBONGO sind schon viel dicker …
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