Sonntag, 31. Mai 2015

Das Ende … des Jahrgangs

Unsere Jury hat sich noch nicht ausgesprochen, nur die potenziellen Preisträger gelistet … und nebenbei dem aktuellen Jahrgang das Ende bereitet. Die Spiele sind längst durch, längst besprochen, längst erwarten wir die nächsten Neuheiten. Und wer will, kann sich jetzt fast überall darüber informieren, warum dieses, jenes oder doch das dritte Spiel der Nominierungsliste Spiel des Jahres werden muss.

Donnerstag, 28. Mai 2015

Das 268. Montagsspielen (10/2015) am 04.05.2015 mit Marco Polo, Träxx und The Game … Spiel so lange du kannst


Wir haben Blut geleckt: MARCO POLO muss heute wieder auf den Tisch, gleich zwei Mal. Nach der letzten Partie finden wir die immer andere Ausgangslage einfach nur faszinierend. Das Spiel ist so schön variabel, dass jede Partie andere Planungen erfordert. Manchmal sind deshalb weniger und manchmal ganz viele Punkte drin.

In der ersten Partie zockt mich Astrid mit Raschid ad-Din Sinan mit 75 Punkten ab. Raschid muss nämlich gar nicht würfeln, darf seine Würfel immer schön passend einstellen. Ich habe Rubruk nicht wirklich im Griff und kann nicht alle Häuser verbauen. Mir fehlt einfach das Geld zum Reisen. Ich mache nur 56 Punkte. Da geht sicher noch was.


In der zweiten Partie startet Astrid mit Johannes Caprini, ich mit Mercator ex Tabriz. Und wieder zeigt mir Astrid, wo der Hammer hängt. Jener Herr Caprini kann sich von Oase zu Oase teleportieren und so in wenigen Zügen weit nach Osten reisen. Da liegt so manche lukrative Stadtkarte aus. Also kein Wunder, dass Astrid 57 Punkte zusammen bekommt. Mein Mercartor entpuppt sich als Graupe, weil Astrid nur wenige Rohstoffe kauft und ich so kaum mitverdiene. Ich muss mich mit nur 48 Punkten begnügen.

Donnerstag, 21. Mai 2015

Das 267. Montagsspielen (09/2015) am 27.04.2015 mit DEM Spiel und Marco Polo


Wir müssen heute wirklich nochmal ran. Wie oft haben wir DIESES Spiel bereits gespielt? Macht alles nix, wir spielen DAS Spiel – heute, jetzt! Zu gut ist der Ruf, zu hoch wird es allerorten gehandelt. Dieses Mal wollen wir es DEM Spiel zeigen, sind gut eingespielt, wagen uns sogar an die Doppelprofiversion: Sechs statt sieben Handkarten, drei statt nur zwei Karten ausspielen … solange wie noch Karten im Nachziehstapel vorhanden sind.

Dienstag, 19. Mai 2015

Rezension: The Game ... Spiel so lange du kannst! von Nürnberger Spielkarten "geht so"

Steffen Benndorf: THE GAME ... SPIEL SO LANGE DU KANNST! für 1 bis 5 Personen mit Illustrationen von Oliver und Sandra Freudenreich bei Nürnberger Spielkarten 2015

Auf der falschen Spur

Alles was mir zu THE GAME entgegenschlägt, ist Begeisterung und hauptsächlich eine Meinung: Alles super, toll, klasse, anders. Öh?! Ich hab’s doch solitär ausprobiert, hatte acht Karten auf der Hand und den Stapel zur Hälfte abgearbeitet, bevor nix mehr ging. Habe auf zwei Stapel meine Karten aufsteigend und zwei auf Stapel absteigend gelegt. Von der 99 zur 2 und von der 2 zur 99. Dass mich dabei ein Totenkopf angrinst, habe ich nicht mal gemerkt. Nur mich gewundert: Das ist schon alles?! Wo ist denn bitte die Herausforderung, wo ist denn da Spannung?

Aber da waren all die Anderen. Und der Chor mit anschwellendem Lobgesang. Boah! Muss wohl was dran sein? Mehr als PATIENCE?! Mehr als die Zwänge aus der zufälligen Kartenverteilung im Nachziehstapel? Klar, man darf absteigende Stapel eine höhere Karten ablegen, die genau um 10 größer ist als die zuletzt ausliegende Karte. Das schafft Luft und gilt selbstverständlich auch andersherum: Aufsteigend eine um 10 kleinere Karte auf den Stapel legen. Bestenfalls kommen noch ein paar Karten dazwischen. Auf die 58 die 63, dann die 67 und dann – tadah! – eine 57. Geht bestimmt auch besser! … oder gar auch niemals!

Dienstag, 12. Mai 2015

+ Evolution von Schmidt Spiele

Dominic Crapuchettes, Dmitry Knorre und Sergey Machin: EVOLUTION mit Illustrationen Catherine Hamilton für 2-5 Spieler bei Schmidt Spiele, Lizenz von NorthStarGames

Evolution: Fressen und gefressen werden!

In diesem Kartenspiel dreht sich alles um das Erschaffen überlebensfähiger Tierarten, die entweder als Pflanzen- oder als Fleischfresser unterwegs sind. Pflanzenfresser ernähren sich ausschließlich von vegetarischen Nahrungschips aus dem Wasserloch. Fleischfresser verleiben sich andere Tierarten ein und bekommen dafür Fleischchips aus dem allgemeinen Vorrat. Erbeutete Nahrungschips wandern am Ende jeder Runde in den persönlichen Sammelbeutel. Wer kann die meisten Siegpunkte generieren? Aus Nahrung, ausgelegten Karten und Populationsgröße. Wer ist am Ende „ruhmreicher Herrscher über die Evolution der Fauna“ oder auch „Schöpferkönig“?

Sie ahnen schon, welcher Wunsch sich bei Michael, Wolfgang und mir einstellt? Richtig, jeder möchte wenigstens ein einziges Mal den Titel ergattern! Und so hängen wir an die Kennlernpartie direkt noch eine zweite an. Man will ja schließlich was werden.

Donnerstag, 7. Mai 2015

Das 266. Montagsspielen (08/2015) am 20.04.2015 nur mit Evolution


Heute ist es wieder so weit. Wir spielen EVOLUTION tatsächlich zwei Mal hintereinander ... was definitiv für das Spiel spricht. Wollen doch mal sehen, was wirklich geht. Können wir der Evolution tatsächlich ein Schnippchen schlagen? Können sich meine Tiere gegen die der Konkurrenz durchsetzen? Überleben sie, können sie sich vermehren?

EVOLUTION ist nicht ganz ohne, die von Schmidt auch nicht. Eine Tücke: Als Fleischfresser zu überleben. Irgendwie sind Räuber schwierig zu spielen. Die lieben Pflanzenfresser sind irgendwann so dick, so groß, so viele oder so gut gegen Angriffe gewappnet, dass sich jeder Fleischfresser die Zähne daran ausbeißt und verhungert. Wäre die EVOLUTION wie im Spiel verlaufen, lebten hier überall nur Vegetarier, die aber nix mehr zu fressen hätten, weil alle Pflanzen aufgefressen wären. Ob das funktionieren würde, Vegetarier die Erde im Gleichgewicht hielten? In der Schmidtschen EVOLUTION ist das kein Problem, denn Nahrung ist der limitierende Faktor.

Verhungern ist in diesem Spiel gleichbedeutend mit Aussterben. Gut, dass wir Menschen Allesfresser sind, womöglich wären wir sonst im Laufe der Evolution ausgestorben ... oder doch von überlegenen Räubern verspeist worden. In beiden Partien haben die Pflanzenfresser die Nase vor, fahren locker den Sieg ein. In echt wird’s wohl anders laufen, in echt manipulieren wir ja auch nicht die Gene der Tiere. Oder doch?!

Astrids Ersteinschätzung folgt kommenden Dienstag.

Im Übrigen ist nur die Seite echt, in der das Logo auf den Bildern zum Logo oben auf der Seite passt. Alle anderen Seiten haben sämtlichen Inhalt von meiner Seite gestohlen.

Dienstag, 5. Mai 2015

Das 265. Montagsspielen (07/2015) am 13.04.2015 mit Cacao, The Game … und Tichu


Abacusspiele hat mit Cacao alles richtig gemacht. Mit dem Spiel sowieso, aber auch mit der PR. Überall, an jeder Ecke, gibt es mittlerweile schon Rezensionen oder was auch immer über CACAO zu lesen. Alle Blogger sind bedient worden … und überall ist CACAO gut angekommen. Finde ich noch das Haar in der Suppe? Muss ich nicht auch einstimmen in den Lobgesang?

Tatsächlich: CACAO ist gefällig, ein Spiel ohne großen Aufwand, nach jedermanns Geschmack. In welche Schublade passt es? Auch da ziehen einschlägige Rezensenten schon ihre Schlüsse, aber hat schon jemand ein Spiel mit der 1b-Lage in Einkaufsstraßen verglichen? Gut, dann mach ich das mal.
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