Donnerstag, 12. Januar 2017

Das 325. Montagsspielen mit First Class und erneut Carcassonne Amazonas


… und jetzt noch das 325. Montagsspielen für alle, die es zwischen dem 324. und 326. Montagsspielen nicht vermisst haben:

Ich kann mir nicht helfen: Im Abteilfenster sehe ich einen Pause-Button, als könnte ich gleich ein Youtube-Video starten. Ich muss nur noch die beiden weißen Balken in der Fenstermitte antippen und schon geht’s los … das Video über den Orientexpress. Ja, ja ... ich weiß, das sind nur Reflexionen , die sich auf der Abteiltür im Inneren spiegeln. Ja, ja … aber wie gerne hätte ich ein Youtube-Video gestartet.

Dienstag, 3. Januar 2017

Rezension: Futschikato von 2F-Spiele

Viele Davids gegen einen Goliath


Friedemann Friese: FUTSCHIKATO für (3)5-8 Spieler mit Grafik von Andreas Lieske bei 2F-Spiele 2016

Im Rückblick hat jeder Spieleautor so seine Hochzeiten. Ich meine Hoch-Zeiten, in denen seine Spiele besonders herausragend waren. Und Friedemann Friese hatte nicht nur grüne Haare, sondern auch FUNKENSCHLAG. Davor hatte er auch schon ein paar ganz besondere Spiele. FLICKWERK und auch FOPPEN haben mir gut gefallen. Später dann noch FINSTERE FLURE und FAUNA. Was ich damit sagen will: Die Hoch … Zeiten von Friedemann Friese sind vorüber. Sein aktualisiertes FRISCHFISCH fand ich nur noch furchtbar, sein 504 zwar als Experiment gelungen, aber als Spiel absolut uninteressant. Und leider kann ich auch mit FABELSAFT wegen des ewigen Hin- und Hertauschens nix anfangen. Mein Fokus lag mehr auf GIPFELSTÜRMER, aktuell heißt es GIPFELKRAXLER, und jetzt kurioserweise auf FUTSCHIKATO.

Dienstag, 27. Dezember 2016

Das 326. Montagsspielen mit Bohnanza Duell, Raptor und Jolly & Roger


Fast hätten wir heute GREAT WESTERN TRAIL gespielt. Ist ja eigentlich total egal, ob wir es zu mehreren oder nur zu zweit spielen. Man spielt sowieso fast immer nebeneinander her oder haben wir nur nicht erkannt, wie das mit der Interaktion bei diesem Spiel ist? Aber wir spielen's ja nicht, auch nicht FIRST CLASS wie schon beim letzten Mal, bei dem man in gewisser Hinsicht auch nebeneinander her spielt. Wir spielen heute ganz gezielt nur echte Zwei-Personen-Spiele.

BOHNANZA DAS DUELL macht den Anfang. Ist wie BOHNANZA, ist ja klar, nur dass das Tauschen jetzt indirekt abläuft. Man bietet dem Gegenspieler eine Karte als Geschenk, die er entweder annimmt oder eine andere Bohnensorte als Gegengeschenk anbietet. Das ist in gewisser Hinsicht tricky, denn es lässt sogar Möglichkeiten zu bluffen. Jeder geplatzte Bluff kostet allerdings einen Taler, den keiner gerne abgibt. Was also anbieten? Was wird der Gegner nehmen und bei welcher Bohnensorte vielleicht sogar ein Gegengeschenk machen müssen. Und wie immer gilt: Viele Bohnen, vielleicht auch viele Punkte.

4 verschiedene Bohnen
Das gilt besonders, weil die Bohnenreihen nicht mehr sortenrein angebaut werden müssen. Es dürfen Bohnen derselben Zahl oder Bohnen mit höherer Zahl in eine Reihe gelegt werden, wobei Bohnen mit hoher Zahl tendenziell weniger wert sind. Und noch was ist neu: Bohnuskarten für eine bestimmte Kombination in einer Bohnenreihe entscheiden doch sehr deutlich, wer am Ende die meisten Taler hat. Jede erfüllte Bohnuskombination bringt einen Taler auf der Rückseite, zudem noch Groschen, wobei 100 Groschen ein Taler sind. Ich habe extrem gut bei den Bohnuskarten nachgezogen … was Astrid als großen Glücksanteil bemängelt. Ich gewinne mit 34 gegen 29 Punkte.

Mittwoch, 21. Dezember 2016

Das 324. Montagsspielen mit Great Western Trail und Carcassonne Amazonas


Das musste jetzt nochmal auf den Tisch. Auch wegen Neuling Michael, der ja noch keine Rinderherde über den GREAT WESTERN TRAIL getrieben hat. Erwartungsgemäß ging es ihm heute so wie mir beim letzten Mal. Was tun, was machen? Ich hatte mir schon meine Spielweise vorab überlegt: Ich werde eine schlanke Herde aus wenigen Karten möglichst schnell nach Kansas City treiben, meine Rinder von dort mit der Bahn abtransportieren. So ganz ging mein Plan nicht auf, denn die entfernter gelegenen Städte waren dann doch nicht so einfach zu erreichen. Zumindest anfangs.

Dienstag, 13. Dezember 2016

Futschikato und Tempel des Schreckens beim 93. Großspielen



Sooo, FUTSCHIKATO hatte ich ja schon beim 321. Montagsspielen auf dem Tisch. Zu viert war das eher mau. Heute besteht die Chance auf sieben Mitspieler. Wir gehen es in Höchstbesetzung an. Ansich ist FUTSCHIKATO eher ein Spielchen. Mit so vielen Mitspielern kommt aber doch sowas wie Spielspaß auf, denn endlich bilden sich Koalitionen, um gegen hohe Kartenwerte anzustinken.

Zu acht haben wir alle zu Beginn fünf Karten auf der Hand. Kleine Werte sind eher doof, hohe Werte sehr hilfreich. Obwohl?! Zu acht geht es mit den kleinen Werten deutlich besser. Wer an der Reihe ist, spielt eine Karte aus. Ist sie höher als irgendeine vorher ausgespielte Karte, sind die alle aus dem Spiel. Wer eine Karte verliert, muss nachziehen. Ist die ausgespielte Karte niedriger, bleibt sie erstmal solange vor einem liegen, bis jemand eine höhere Karte ausspielt.

Donnerstag, 8. Dezember 2016

+ Ulm von HUCH! & Friends

Günter Burkhardt: ULM mit Illustration von Michael Menzel für 2 bis 4 Spieler bei HUCH! & friends 2016

Thema: Als Patrizier in die Annalen von ULM eingehen, sprich: Überall mitmischen und viele Punkte generieren. Und da gibt es viele Möglichkeiten in den einzelnen Vierteln von Ulm. Wo man aktiv werden darf, bestimmen die spielereigenen Zillen. Das sind die Kähne, die die Donau abwärts an Ulm vorbei fahren. Am linken und rechten Ufer geben dann die Stadtteile die Aktionen vor, die man sich aber auf dem sogenannten „Münsterfeld“ erspielen muss.

Optik: Gewohnt mittelalterlich, eher ausgehendes Mittelalter und irgendwie auch leicht verschwommen. Aber gerade das dreidimensionale Ulmer Münster ist schon sehr schick.

Dienstag, 6. Dezember 2016

Das 323. Montagsspielen mit Ulm und Freaky


Wir reisen also nach ULM?! Auch ein Spiel, dass es bei unserer Fairplay Scout Aktion aufs Regal geschafft hat. Optisch ist das Spiel ein Leckerbissen, wenn auch die Gebäude auf dem Plan etwas unscharf wirken. Das 3D-Papp-Münster reißt es aber wieder raus. Das ist schon sehr scharf. Außerdem ist ULM reichlich üppig ausgestattet.

Herzstück von ULM ist das „Münsterfeld“. Darauf liegen im 3x3-Raster dicke Pappquadrate aus, von jeder Seite darf ein Plättchen eingeschoben werden, solange nicht in der gewählten Reihe oder Spalte schon ein viertes Plättchen liegt. Die drei Plättchen im zentralen Raster geben dann die Aktionsmöglichkeiten vor. Über die drei besten Möglichkeiten kann man schon länger nachdenken. Wo soll ich am besten mein gezogenes Plättchen hinein schieben? Eine Ersteinschätzung folgt.

Als Absacker noch FREAKY von Amigo. Ist ein aufgebohrtes ABSACKER, wobei jetzt nicht nur die Zahlenwerte fürs Abräumen einer Kartenkolonne zählen, sondern auch die Farbe und das Hintergrundmuster der Karte. Und es müssen vier Karten mit einer Übereinstimmung in der Kolonne sein. Da kann man Reihen vorher voller machen, um sie dann im selben Zug abzugreifen, die passende Karte vorausgesetzt. Mir reicht ja ABSACKER, das ist direkter, ohne extra Klimmzüge und sowieso viel knackiger. Als Absacker bleibt ABSACKER eindeutig die bessere Wahl.


Astrid und Michael gewinnen gemeinsam mit 32 eingesammelten Karten. 27 und nur 5 Karten bleiben für uns Loser. Gerade die schlappen fünf Karten bezeugen den großen Glücks- oder Pechfaktor in FREAKY. Der Name für das Spiel ist ja sowieso schon freaky genug. Freaky ist ja nun wirklich kein positiv besetztes Adjektiv.

Außerdem verkosten wir heute wieder eine Spezialität aus unserer Nachbarschaft. Wie der Schnaps schmeckt steht wie immer im .:Schnaps:Lokal:.


Das 323. Montagsspielen (31/2016) am 21.11.2016

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...