Dienstag, 6. Dezember 2016

Das 323. Montagsspielen mit Ulm und Freaky


Wir reisen also nach ULM?! Auch ein Spiel, dass es bei unserer Fairplay Scout Aktion aufs Regal geschafft hat. Optisch ist das Spiel ein Leckerbissen, wenn auch die Gebäude auf dem Plan etwas unscharf wirken. Das 3D-Papp-Münster reißt es aber wieder raus. Das ist schon sehr scharf. Außerdem ist ULM reichlich üppig ausgestattet.

Herzstück von ULM ist das „Münsterfeld“. Darauf liegen im 3x3-Raster dicke Pappquadrate aus, von jeder Seite darf ein Plättchen eingeschoben werden, solange nicht in der gewählten Reihe oder Spalte schon ein viertes Plättchen liegt. Die drei Plättchen im zentralen Raster geben dann die Aktionsmöglichkeiten vor. Über die drei besten Möglichkeiten kann man schon länger nachdenken. Wo soll ich am besten mein gezogenes Plättchen hinein schieben? Eine Ersteinschätzung folgt.

Als Absacker noch FREAKY von Amigo. Ist ein aufgebohrtes ABSACKER, wobei jetzt nicht nur die Zahlenwerte fürs Abräumen einer Kartenkolonne zählen, sondern auch die Farbe und das Hintergrundmuster der Karte. Und es müssen vier Karten mit einer Übereinstimmung in der Kolonne sein. Da kann man Reihen vorher voller machen, um sie dann im selben Zug abzugreifen, die passende Karte vorausgesetzt. Mir reicht ja ABSACKER, das ist direkter, ohne extra Klimmzüge und sowieso viel knackiger. Als Absacker bleibt ABSACKER eindeutig die bessere Wahl.


Astrid und Michael gewinnen gemeinsam mit 32 eingesammelten Karten. 27 und nur 5 Karten bleiben für uns Loser. Gerade die schlappen fünf Karten bezeugen den großen Glücks- oder Pechfaktor in FREAKY. Der Name für das Spiel ist ja sowieso schon freaky genug. Freaky ist ja nun wirklich kein positiv besetztes Adjektiv.

Außerdem verkosten wir heute wieder eine Spezialität aus unserer Nachbarschaft. Wie der Schnaps schmeckt steht wie immer im .:Schnaps:Lokal:.


Das 323. Montagsspielen (31/2016) am 21.11.2016

Dienstag, 29. November 2016

Das 322. Montagsspielen mit Great Western Trail und Noch mal!


Heute soll's was werden. Einer der Spitzenreiter der Fairplay Scout Aktion kommt auf den Tisch. Es geht um Rinder, die quer durch den Wilden Westen über den Great Western Trail bis nach Kansas City getrieben werden. Von dort aus geht es per Eisenbahn in den sicheren Tod. Die Schlachthöfe der Ostküstenmetropolen warten schon. Jedem sein Burger.

GREAT WESTERN TRAIL bietet sehr vielfältige Möglichkeiten, auf der Strecke an Punkte zu kommen. An allen Ecken, an allen Stellen kann man erneut überlegen, was wohl die beste Option ist. Als Neuling vermag ich diese Optionen zu erkennen, sie richtig zu bewerten, sie einer bestimmten Strategie zuzuordnen, gelingt mir nicht. Jedenfalls kann ich so gar nicht zielgerichtet spielen. Ich schaukle durch das Spiel wie ein Schiff auf stürmischer See.

Ich könnte meine Kuh-Kartenhand optimieren, auf Gebäude spielen oder beim Abtransport per Bahn herum fummeln. Überall sind Punkte drin. In dieser ersten Partie ist mir ziemlich egal, ob ich stringent spiele. Ich teste und suche die vielfältigen Optionen. Was geht alles? Hier was und da was. Mir erscheint GREAT WESTERN TRAIL tatsächlich irgendwie beliebig. Das ist allerdings dieser Erstpartie geschuldet. Mein Punktestand ist am Ende um acht Punkte höher als der von Astrid (40 Punkte). Sind das viel oder wenig Punkte?


Wer mehr über GREAT WESTERN TRAIL erfahren will, kann Astrids Rezension in der kommenden Fairplay 118 lesen. Ich bin auf jeden Fall nicht abgeneigt, eine profunde Strategie zu finden.

Zum Abschluss noch ein bisschen würfeln und abstreichen. Meine Meinung zu NOCH MAL! steht schon hier im Blog. Ich bin deutlich weniger begeistert als Astrid und alle meine anderen Mitspieler. Astrid gewinnt mit 19 zu 18 Punkten.

Das 322. Montagsspielen (30/2016) am 07.11.2016

Mittwoch, 23. November 2016

Rezension: Noch mal! von Schmidt

Inka und Markus Brand: NOCH MAL! für 1-6 Spieler mit Gestaltung von Leon Schiffer bei Schmidt Spiele GmbH 2016

Thema: Dasselbe wie bei QWIXX oder QWINTO oder KNIFFEL. Also keines.

Optik: Schwarze Schachtel, knallige Farben. Das passt gut. Und das „Spielblatt“ sieht ebenfalls so aus.

Mechanik: Sechs Würfel würfeln. Drei Augenwürfel geben die Anzahl der Felder vor, die in Farb-Clustern in den Farben der drei Farbwürfeln abgestrichen werden müssen. Da muss man clever kombinieren, um ein Cluster möglichst auf einen Schlag komplett zu füllen. Das geht auch in Teilschritten, ist aber mühsam. Jeder Farb- und Augenwürfel zeigt auch einen Joker. Man darf dann wählen, allerdings muss man auch eines der acht Jokerfelder abstreichen. Das schränkt im weiteren Spielverlauf gerade gegen Ende die Möglichkeiten arg ein, wenn man zu früh seine Joker „verballert“ hat.

Dienstag, 8. November 2016

+ Costa Rica von Lookout

Matthew Dunstan und Brett J. Gilbert: COSTA RICA mit Illustration von atelier198 für 2-5 Personen bei Mayfair/Lookout Spiele 2016

Costa Rica ist natürlich keine Insel zum Besiedeln, eher zum Erforschen. An den sechs Ecken starten Expeditionen, bei denen je eine Figur jedes Mitspielers teilnimmt. Wer an der Reihe ist, wird Expeditionsleiter und entscheidet a) welche Expedition sich ans Erforschen macht und b) wie viele Plättchen aufgedeckt werden. Doch Vorsicht! Die Expedition endet sofort, sobald das zweite Plättchen mit Moskito aufgedeckt wird. Das hat für den Expeditionsleiter ganz unangenehme Konsequenzen: Er verliert seinen Expeditionsteilnehmer und bekommt fast nix! Im besten Fall wenigstens noch die aufgedeckten Plättchen ohne Moskitos. Das freut natürlich die Mitspieler: Einer weniger, der Plättchen abgreifen kann.

Wir sind auf der Suche nach möglichst vielen Tieren einer Sorte. Es gibt häufigere und seltenere Tiere pro Landschaftssymbol. Wohin schicke ich die Expedition? In den Urwald, in den Sumpf oder ins Hochland. In dieser Reihenfolge steigt die Wahrscheinlichkeit, gleich zwei Tiere auf einem Plättchen zu finden; aber auch das Risiko auf Moskitos zu treffen. Wie lange decke ich dann auf? Wie viel Risiko geht? Spiele ich mit Verstand oder zocke ich auf Gewinn? Woran will ich das überhaupt festmachen? Kann ich mitzählen, auf welchem Terrain wie viele Moskitos raus sind?

Samstag, 5. November 2016

Spielemesse im Kreis Coesfeld unterwegs: 06.11. Billerbeck, 13.11. Senden, 20.11 Dülmen

An den kommenden drei Sonntagen bin ich mit von der Partie ... Montagsmitspieler Michael organisiert die Messe im 24. Jahr, und seit 22 oder 23 Jahren erklären Barbara, Rainer, Peter, Gregor und ich neue und bekannte Spiele spielbegeisterten Familien. Im Fundus sind natürlich auch Spiele für Kenner. Denen müssen wir meistens nix mehr erklären. Neueste Neuheiten müssen Kenner allerdings selbst mitbringen.

Für mich sind diese drei Termine wichtig, weil ich ganz normale Mitspieler habe. Es sind meistens keine szenekundigen Vielspieler, nur Menschen mit viel Spaß am Spielen. Und ihnen erkläre ich gerne Spiele, von denen sie bislang nichts gehört haben. Das findet guten Zuspruch, einige Trüppchen kommen jedes Jahr wieder, manchmal sogar zu allen drei Veranstaltungen.

Unsere Empfehlungen landen sicher bei dem Einen oder Anderen unter dem Weihnachtsbaum.

Pressemeldung:

Dienstag, 1. November 2016

Das 321. Montagsspielen mit Costa Rica, Cottage Garden, Gämsh Alpin und Futschikato


Die Essen-Ausbeute ist sorgfältig ins Regal im Flur eingeräumt. Die Spiele des letzten Jahrgangs sind ins Lager verbannt. Ich bin startklar für das erste Nach-Essen-Montagsspielen. Wir schöpfen aus dem Vollen ... nur keine „dicken" Dinger, dafür habe ich für die heutigen Spiele die Regeln schon parat.

COSTA RICA ist wie Siedeln ohne Würfel. Nee! Eher wie Siedeln mit Entdecken und mit CAN'T STOP-Effekt beim Aufdecken der Plättchen. Und PACKEIS AM POL ist auch noch dabei. Je nach Gelände steigt das Risiko, dass der Expeditionsleiter zwei Plättchen mit Moskitos aufdeckt und deshalb dann gar nichts abbekommt und seinen Expeditionsteilnehmer obendrein verliert. Ansonsten wird, wenn der Expeditionsleiter verzichtet, reihum gefragt, wer die aufgedeckten Plättchen nehmen will. Wer nimmt, ist mit seinem Expeditionsteilnehmer ebenfalls raus. Bei nur sechs Expeditionen in COSTA RICA sollte sorgfältig abgewogen werden, für welche Beute man aussteigt. Eine Ersteinschätzung folgt.

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