Donnerstag, 16. Februar 2017

Das 331. Montagsspielen mit Pantomimik, Chicago & Northwestern Railroad und Honshu


Das erste Spiel ist ein altes Schätzchen. Ich hatte PANTOMIMIK mal als Rätsel auf Twitter. Hat natürlich niemand erkannt. Solche Spiele-Rätsel kann ich beliebig skalieren, besonders natürlich mit ganz ollen oder sehr seltenen Spielen. Dafür schlummern alle in den Tiefen meiner Sammlung: Spiele, die ich in den frühen Achtzigern gebraucht auf unserem Promenandenflohmarkt gekauft habe. Oder ich hole noch ein paar Exoten aus den Anfangsjahren der Internationalen Spieletage hervor. Das kleinste Tennisspiel der Welt zum Beispiel. Wenn ich es denn wiederfände.

PANTOMIMIK ist ursprünglich von F.X. Schmid, irgendwo habe ich auch diese Uraltausgabe noch. Zufällig gefunden habe ich eine rote Pappröhre von Castor Fiber, einem immer noch aktiven Verlag aus ehedem Verden an der Aller. Meine Donnerstagsspieler hatten mit PANTOMIMIK viel Spaß.

Dienstag, 14. Februar 2017

Das 330. Montagsspielen mit TFM und Schützenfest


Just for the record:

Wir wagen es heute und terraformieren erneut den Mars. Jürgen war bislang noch nicht auf dem roten Nachbarn. Kein Wunder also, dass er heute chanchenlos bleibt. Astrid gewinnt mit 55 zu 51:49:46 Punkten. Für Einsteiger sind es schon eine Menge Details, die sie behalten müssen. Dafür erlebt man ein Spiel mit besonders dichter Atmosphäre. Die ist auf dem Mars aber erst noch ziemlich dünne.

Und nach dem anstrengenden Spiel noch zwei Mal derselbe Absacker: SCHÜTZENFEST von Altmeister Rudi Hoffmann. Das spielen außer den Montags- nur noch die Donnerstagsspieler. Das wird sich nicht ändern, denn das Spiel ist bereits 1976 erschienen und längst vergriffen. Und es lohnt auch nicht, danach bei ebay oder so zu suchen. Wer unbedingt enttäuscht werden will, kauft sich die Neuauflage von F.X. Schmid. Vorsicht, Grafik und Thema haben längst nicht den Charme eines SCHÜTZENFESTs. Deshalb verrate ich ich auch nicht deren Titel. Lehrer werden es aber auf jeden Fall heraus bekommen. SCHÜTZENFEST ist nur für uns! Wie schlecht es ist, steht zum Glück bei boardgamegeek. Also Finger weg!

Wir verkosten heute einen ganz besonderen Rum von der anderen, nicht der karibischen Seite der Welt. Dieser Rum wird kein Inder sein … nee … Wie der schmeckt, steht wie immer im


Das 330. Montagsspielen am 23.01.2017 (4/2017)

Dienstag, 7. Februar 2017

+ Crazy Race von Ravensburger

Alessandro Zucchini: CRAZY RACE mit Illustration von Michael Menzel, Design von DE Ravensburger und KniffDesign (Spielregel) für 2 bis 5 Spieler bei Ravensburger 2017

Thema: Leo Löwe lässt sich nach Feierabend im Zoo von seinen Mitinsassen ziehen. Natürlich hat jeder Spieler seinen eigenen Leo als Karrenlenker und will mit seinem „Rennwagen“ nicht nur als erster, sondern dann auch am weitesten über die Ziellinie gelangen.


Optik: Michael Menzel weiß, was er tut. Die Tiere sind so richtig knuffig, vielleicht ist der ganze Hintergrund aber ein bisschen zu blaugraulilarot geraten.

Donnerstag, 2. Februar 2017

Das 329. Montagsspielen mit Caramba, Deja-Vu, Crazy Race, Chariot Race und noch Dominion Empires


Dass wir heute so viele Spiele spielen, war so klar nicht. Gut, es sind schon ein paar Nürnberg-Neuheiten angekommen... Und natürlich siegt die Neugier. Also geht's gleich los mit CARAMBA. lst irgendwie wie unser gutes altes Schokoladenessen. Wer eine Sechs würfelt, darf sich ankleiden und mit Messer und Gabel Schokolade erst auspacken und dann essen. Bei all dem Überfluss ist das ein ziemlich doofes Kindergeburtstagsspiel.

CARAMBA bietet schon ein bisschen mehr. Also würfeln wir auf Schwarz, Blau und Rot um die Wette. Zeigen alle meine Würfel dieselbe Farbe, greife ich nach dem gleichfarbigen Pöppel. Und wenn der schon vor Astrid steht, hole ich ihn mir wieder zurück. Das ist schon fast alles, wobei ... die Würfel haben nur eine schwarze, zwei blaue und drei rote Seiten. Die farbigen Pöppel sind deshalb auch 1, 2 und 3 Punkte wert.

Hey, das ist jetzt aber wirklich schon alles. CARAMBA dauert auch nur so um die fünf Minuten, so lange dauert auch das Schokoladenkindergeburtstagswürfelspiel, bevor es langweilig wird. Wir Spieler haben wirklich schon viel Auswahl unter besseren Spielen. Aber man kann's spielen. Demnächst spielen Grundschüler mit diesem CARAMBA.

Donnerstag, 26. Januar 2017

Brain Storm, Gämsh Alpin, Futschikato und in kleiner Runde Word Slam beim 94. Großspielen


Es sollte was Lockeres an den Start, aber auch was Neues. Aus Essen hatte ich BRAIN STORM von Amigo mitgebracht. Das wäre doch was für die Großspieler, denn Spiele um Wörter finden wir eher gut. Karte um Karte wird aufgedeckt, zwei zusammen ergeben ein neues Wort. In der ersten Partie geht's Schlag auf Schlag, kaum liegt eine neue Karte, ist ein Wort schon genannt. Zu einfach?l Noch eine Partie! Und siehe, es geht noch schneller, weil es zu vielen schon bekannten Kombinationen kommt. Und die haben wir alle noch im Ohr. Nee, BRAIN STORM ist leider nix mehr für uns. Das Spiel wird jetzt in der Grundschule einer Mitspielerin erprobt. Dort ist es besser aufgehoben. Mal sehen, ob wir noch erfahren, wie es dort angekommen ist oder ob es dort ebenso floppt.

Ist doch klar: Altbier!

Wir sind noch zu sechst, deshalb schiebe ich schnell GÄMSH ALPIN ein. So ein social game kommt jetzt bestimmt gut. Jeder sammelt ein Quartett ... immer zwei Spieler gehören in ein Team. Wer nach wildem Getausche ein Quartett auf der Hand hält, sendet ein Geheimzeichen an seinen Partner, worauf nun der - wenn alles gut läuft - laut ,,Gämsh" ruft. Natürlich können auch die Gegenspieler das Tausch- und sonstige Verhalten der Mitspieler beobachten und ,,gegengämshen." Wer erkennt, dass jemand ein Quartett auf der Hand hält, ruft dann ,,Gegengämsh." Wer damit richtig liegt, erhält stattdessen den Punkt. Die hohe Kunst ist ,,Ausgegämsht." Sollte man wirklich nur rufen, wenn man sicher das Geheimzeichen einer anderen Partnerschaft erkannt hat, ansonsten verliert die Mannschaft des Rufers satte drei Punkte.

Dienstag, 24. Januar 2017

Das 328. Montagsspielen mit Terraforming Mars


Endlich haben wir es auch auf dem Tisch. Und ich kann's erklären, weil es mir erklärt worden ist … auf der spartanischen Fairplay-Klausur im Gartenkloster zu Fröndenberg. Ich muss mich also nicht durch die lange Regel quälen, es geht dank Peters Erklärung wirklich schnell … mit dem Einstieg.

Im wesentlichen hängt alles von den Karten ab: Was kann man unter welchen Bedingungen machen? Wie muss es um den Sauerstoffgehalt, um die Temperatur oder um die Ozeane auf dem Mars stehen. Dafür braucht man schon einen guten Überblick, die verschiedenen Wechselwirkungen und Möglichkeiten zu erkennen. Immerhin muss man nichts überstürzen, die Karten geben vor, wann sie ins Spiel kommen dürfen. Aber sind meine Karten auch gute Karten? Zu Beginn jeder Runde kann man unter vier Karten wählen, welche und wie viele man kaufen will. Welche passen am besten zur eigenen Planung oder bieten ganz andere gute Optionen? Eher Taktik und ein wenig Strategie.

Es geht voran, wir krempeln gemeinsam den Mars um. Ich habe schon eine Partie Vorsprung, deshalb gewinne ich natürlich auch mit 72 zu 59 zu 56 Punkten. Und das Fazit?! Um es mit Astrids Worten zu sagen: „Ich hab's gern gespielt, aber geflasht hat es mich nicht.“ Ja, so geht es mir auch. Michael ist eher nicht unserer Meinung. Ihm ist TFM (um mal dem Aküwa zu verfallen, wie es aller Orten und aller Zeiten in Deutschland und kürzlich in Köln üblich war und ist) doch zu viel Arbeit.

Thematisch ist TERRAFORMING MARS eine tolle Geschichte, aber wie so oft wurschtelt jeder so vor sich hin, mitunter entstehen Konkurrenzsituationen, die bereits fest in den Spielverlauf eingebaut sind oder sich zufällig durch die Karten ergeben. Aber wir stecken ja erst am Anfang der Umformung des Mars.



Das 328. Montagsspielen am 07.01.2017 (2/2017)

Donnerstag, 19. Januar 2017

Das 327. Montagsspielen mit Exit - Die Grabkammer des Pharaos und Doppelt und Dreifach


Was kann ich schon über dieses EXIT-Spiel schreiben, ohne allzu viel zu verraten? Dass sich jetzt jede Menge Müll in der Schachtel befindet? Dass wir das Spiel bereits beim 320. Montagsspielen im Oktober '16 angegangen haben und gescheitert sind, und wir uns heute beinahe wieder genauso verrennen.Vielleicht wäre es interessant zu erfahren, wie wir uns aus der Sackgasse heraus laviert haben? Für ein Rätsel fehlte uns eine Rätselkarte … und wir wussten nicht warum und wie wir an die kommen sollten.

Hätten wir nur die Anweisungen der Regel besser verinnerlicht … oder überhaupt gelesen. Wir waren der Verzweiflung nahe, dem Tod in der Grabkammer geweiht, bis wir die Regel nochmals genauer angeschaut und auch endlich die Seite 6 gelesen haben: „Nicht immer habt ihr sofort alle Karten zur Hand. Manchmal müsst ihr euch erst mit anderen Rätseln befassen, um an neue Karten zu kommen.“ Was für eine Erkenntnis, dass DIE GRABKAMMER DES PHARAOS nicht seriell zu lösen ist, sondern dass wir auch von Rätsel zu Rätsel springen müssen.

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