Donnerstag, 25. Januar 2018

Das 362. Montagsspielen mit Riverboat, FastForward: Flucht und Exploding Kittens: NSFW Deck


Auf RIVERBOAT habe ich auch schon ein Auge geworfen. Gut, dass Astrid es heute mitbringt. Es ist von Kiesling, der mit AZUL den diesjährigen Oberkracher im Roten-Pöppel-Bereich vorgelegt hat und mit HEAVEN & ALE einschließlich Co-Autor auch ein starkes Eurogame im Rennen hat. Obwohl, so 100% hat mir HEAVEN & ALE nicht gefallen. Jedenfalls steht es so in meiner Rezi in der Fairplay 122. Und leider, leider geht RIVERBOAT in eine ähnlich Richtung. Was da einem für ein superumfangreichen Punktesalat geboten wird, hätte ich eigentlich von Herrn Feld, aber nicht von Herrn Kiesling erwartet. Hierfür Punkte jetzt, dafür Punkte später und am Ende die große Abrechung. Ist nicht meins, aber Astrids schon. Eine Ersteinschätzung mit ein paar mehr Details folgt.

Nach fast genau einer Stunde Arbeit auf dem RIVERBOAT kommt dann erneut ein FastForward Spiel von Friedemann Friese auf dem Tisch. Wir sind heute auf der FLUCHT. Vor einem Monster. Und wieder sind wir verwirrt: Ist das „Du“ als Ansprache für alle gedacht oder nur für denjenigen, der die Karte gezogen hat? So ganz klar kommt das „Du“ nicht rüber, wir einigen uns aber auf „Wir“. Die Karte und damit der Text darauf gilt fürderhin für alle.


Das haben wir also geklärt, allerdings hat uns der Start ins Spiel schon einiges Kopfzerbrechen bereitet. Ich weiß immer noch nicht, ob wir alles richtig antizipiert haben. Wir spielen dann jedem der vier Charaktern Karten zu, damit sie nicht vom Monster gefressen werden. Da führt dann dazu, dass wir jedes Mal wieder den Text auf den Karten lesen müssen. Das ganze wird uns zu textlastig, wir kommen da nicht ganz mit. Zumal wir uns dauernd fragen, ob wir FLUCHT wirklich richtig spielen oder ob wir nicht völlig verquer agieren. Bis auf das Solospiel FERTIG habe ich jetzt alle Titel dieser Reihe gespielt und noch jedes lässt mich ratlos zurück.


Wir sind gefrustet, da reicht es so gerade noch für einen Absacker. EXPLODING KITTENS in der schwarzen NSFW-Edition ist da vielleicht die Rettung. Das Spiel ist so dermaßen abgedreht, aber auch nicht ganz ohne. Wir haben Spaß. Wirklich!


Nicht dass Sie meinen, dass wir bei all den Spielen, die uns gerade in letzter Zeit nicht so gut gefallen haben, den Spaß am Spielen verloren hätten. Nee, haben wir ganz gewiss nicht. Eine Sache ist diesem Kickstarter-Spiel allerdings vorzuwerfen: Es werden Katzen in die Luft gejagt und laut Schachtel ist die NSFW-Edition mit gruseligem oder je nach Gusto auch zu witzigen Artwork versehen. Ach … ist ja eigentlich lässlich. Was viel gravierender ist: Die Schachtel ist für den Preis 'ne fette Mogelpackung. Gerade mal 65 Karten finden in der Schachtel mit dem doppelten Boden Platz. Das wären gerade mal so um 9,- € wert, kostet aber bei Amazon satte 25,- €. Buuuh!!!


Das 362. Montagsspielen am 15.01.2018 (2/2018)

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